Technik im Blick: So bleibt Ihre Warnanlage zuverlässig.
Wartung und Funktionsprüfung sind unerlässlich.
In modernen Gartenbaubetrieben hängen Ertrag und Qualität stark von Technik ab – Klimasteuerung, Heizung, Bewässerung oder Düngung müssen zuverlässig funktionieren. Eine Warnanlage erkennt frühzeitig, wenn etwas nicht stimmt – und kann so größere Schäden an Kulturen verhindern. Sie ist außerdem Bedingung, um die Kulturen gegen technische Verderbschäden versichern zu können. Regelmäßige Wartungen und Funktionsprüfungen sind unerlässlich. Sie helfen dabei, das einwandfreie Funktionieren der Warnanlage sicherzustellen.
Was für Planung und Installation wichtig ist
Tipp: Auch ältere Warnanlagen können oft sinnvoll weiterverwendet werden – z. B. als Backup-System neben dem Klimacomputer. Lassen Sie sich individuell beraten!
Was soll überwacht werden?
Was soll überwacht werden?
Wo kommen die Sensoren hin?
Wo kommen die Sensoren hin?
Wer wird im Alarmfall informiert?
Wer wird im Alarmfall informiert?
Was passiert bei Stromausfall
Was passiert bei Stromausfall
Welche Technik passt zum Betrieb?
Welche Technik passt zum Betrieb?
Wartung und Selbstkontrolle damit die Warnanlage im Ernstfall funktioniert
Eine Warnanlage ist nur so gut wie ihr Zustand. Ohne regelmäßige Pflege und Kontrolle können sich Fehlfunktionen einschleichen – und im schlimmsten Fall bleibt der Alarm aus, wenn es darauf ankommt. Daher gilt: Wartung ist keine Kür, sondern Pflicht. Sowohl für die Betriebssicherheit als auch für den Versicherungsschutz. Beachten Sie bitte die nachfolgenden Tipps:
Wartung durch Fachleute – mindestens einmal jährlich
- Fachgerechte Inspektion: Beauftragen Sie mindestens einmal im Jahr einen Fachbetrieb – idealerweise den Hersteller oder Installateur.
- Sensoren reinigen: Denn die Sensoren verschmutzen mit der Zeit – das beeinträchtigt ihre Messgenauigkeit.
- Messwerte kontrollieren: Regelfühler und Kontrollfühler sollten regelmäßig auf Abweichungen geprüft werden. Besonders wichtig: Ältere Fühler gleichen sich oft gegenseitig an – die Abweichung fällt dann nicht mehr auf.
- Fühler im Wechsel austauschen: Um Alterungseffekte zu erkennen, sollten Regelfühler und Kontrollfühler im Wechsel ersetzt werden.
Batterien und Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) regelmäßig prüfen
- Untertemperatur: Legen Sie Eiswasser auf einen Temperaturfühler.
- Übertemperatur: Erwärmen Sie den Fühler mit einem Wärmekissen.
- Stromausfall: Ziehen Sie die Sicherung – löst der Alarm aus?
- Pumpenausfall: Betätigen Sie den Motorschutzschalter einer Pumpe.
- Brennerausfall: Simulieren Sie eine Brennstoffunterbrechung.
Wichtig: Stellen Sie nach diesen simulierten Alarmen unbedingt sicher, dass die gesamte Anlage wieder vollständig betriebsbereit ist!
Batterien und Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) regelmäßig prüfen
- Trockenbatterien jährlich wechseln
- Akkus alle 4–8 Jahre ersetzen
- Ladezustand regelmäßig kontrollieren
- Kapazität dokumentieren und bei Betriebserweiterungen anpassen
Nur mit ausreichend gespeicherter Energie funktioniert die Warnanlage auch bei Stromausfall zuverlässig.
Telefonnummern und Alarmweiterleitung prüfen
- Stimmen alle gespeicherten Telefonnummern noch?
- Ist die SIM-Karte im Mobilfunkgerät noch gültig?
- Wird der Alarm zuverlässig auf das angegebene Handy oder Festnetztelefon weitergeleitet?
Unser Tipp: Führen Sie regelmäßig – zum Beispiel monatlich im Winter – einen vollständigen Probealarm mit echter Weiterleitung durch.
Fehlalarme erkennen und vermeiden
- Positive Fehlalarme (Alarm ohne tatsächliche Störung) entstehen oft durch falsch eingestellte Grenzwerte oder defekte Sensoren.
- Negative Fehlalarme (kein Alarm trotz Störung) sind besonders gefährlich – Ursachen können z. B. veraltete Fühler, leere Batterien oder Installationsfehler sein.
Regelmäßige Tests helfen, solche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Warum die USV so wichtig ist.
USV steht für Unterbrechungsfreie Stromversorgung. Sie sorgt dafür, dass wichtige Geräte – wie Warnanlagen, Router oder Telefonwahlgeräte – bei einem Stromausfall ohne Verzögerung weiterlaufen. Was Sie als Gartenbauunternehmer tun sollten:
Frage Ihren Installateur,
ob die Alarmanlage über eine USV abgesichert ist.
Dokumentieren Sie,
welche Geräte genau über die USV gepuffert werden.
Testen Sie regelmäßig,
ob die USV im Ernstfall greift: Stecker ziehen – läuft der Router weiter?
Wechseln Sie die Akkus
(ca. alle 4–8 Jahre je nach Typ), Batterien jährlich.
Akkukapazität anpassen,
dass auch die neue Technik mit abgesichert wird.
USV statt Notstrom: Warum unterbrechungsfreie Stromversorgung für Warnanlagen essenziell ist
Eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) sorgt dafür, dass Ihre Warnanlage auch bei Stromausfall sofort weiterläuft – ganz ohne Unterbrechung. Im Gegensatz dazu braucht ein klassisches Notstromaggregat oft mehrere Sekunden oder sogar Minuten, bis es aktiv wird. In dieser Zeit können zentrale Geräte wie Router, Telefonwahlgerät oder das Gateway bei Funksensor-Systemen bereits ausgefallen sein – und damit auch die Alarmweiterleitung. Mit einer USV bleiben alle kritischen Komponenten der Alarmkette stabil versorgt. Für maximale Sicherheit, wenn es darauf ankommt.
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Themen im Fokus: Wissenswertes und Hilfreiches rund um den Gartenbau.



